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Die BlazeVideo A106W hat bei mir insgesamt gut funktioniert. Ich habe sie über längere Zeit in zwei Ländern eingesetzt und dabei bei Tag und Nacht laufen lassen. Die Tagesaufnahmen sind gut, die Nachtsicht ist brauchbar und die Bewegungserkennung reagiert zuverlässig. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass ich die acht Batterien während des Testzeitraums nicht wechseln musste.
Die Kamera hat aber auch klare Grenzen. Batterien und Speicherkarte fehlen im Lieferumfang. Die Smartphone-Verbindung funktioniert nur in der Nähe und die Temperaturanzeige würde ich nicht als besonders genau ansehen. Für die Beobachtung von Tieren im Garten, am Grundstück oder im Wald ist die BlazeVideo A106W trotzdem gut geeignet. Wer von unterwegs auf die Aufnahmen zugreifen möchte, sollte ein Modell mit Mobilfunkverbindung nehmen.
Uns gefällt:
- 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde
- Großer Erfassungswinkel
- Schnelle Reaktion auf Bewegungen
- Lange Laufzeit mit acht AA-Batterien
- Bedienung direkt an der Kamera
Verbesserungsmöglichkeiten:
- Batterien sind nicht dabei
- Speicherkarte muss separat gekauft werden
- Kein Zugriff von unterwegs
Aufnahmen bei Tag
Bei Tageslicht sind die Fotos scharf genug, um Tiere gut zu erkennen. Auch die Videos kann ich für die Beobachtung draußen gut verwenden.
Die 64 Megapixel würde ich dabei nicht überbewerten. Eine hohe Auflösung allein sagt noch nicht, wie gut ein Foto aussieht. Trotzdem bin ich mit den Aufnahmen insgesamt zufrieden.
Die Bewegungserkennung hat bei meinen Tests zuverlässig funktioniert. Wenn ein Tier seitlich durch den Aufnahmebereich läuft, ist der große Erfassungswinkel hilfreich. Gerade bei Wildtieren weiß man schließlich nie, aus welcher Richtung sie kommen.
Aufnahmen bei Nacht
Für die Nachtaufnahmen verwendet die Kamera 36 Infrarot-LEDs mit 940 nm. Das Licht ist für Menschen und Tiere kaum sichtbar. Die Kamera leuchtet also nicht auffällig rot auf.
Die Nachtsicht reicht laut Hersteller bis zu 30 Meter. In meinen Aufnahmen konnte ich auch bei Dunkelheit gut erkennen, was vor der Kamera passiert. Die Bilder sind erwartungsgemäß weniger detailreich als bei Tageslicht, für eine Wildkamera reicht die Qualität aber aus.
Mein Langzeittest
Ich habe die Kamera über längere Zeit in zwei verschiedenen Ländern eingesetzt. Sie lief dabei tagsüber und nachts.
Eigentlich wollte ich warten, bis die acht Batterien leer sind. Dazu kam es während meines Tests nicht. Ich musste sie also auch nach längerer Verwendung noch nicht wechseln.
Wie lange sie danach noch gehalten hätten, kann ich nicht sagen. Für mich war aber trotzdem klar, dass die Batterielaufzeit sehr gut ist. Bei einer Kamera, die irgendwo im Garten oder an einem schwer erreichbaren Platz hängt, ist das ein deutlicher Vorteil.
Verarbeitung und Bedienung
Temperaturanzeige
Verbindung mit dem Smartphone
Die Verbindung mit dem Smartphone funktioniert nur in der Nähe der Kamera. Zuerst wird Bluetooth verwendet, anschließend verbindet sich das Smartphone direkt mit dem WLAN der Kamera.
Das reicht aus, um Aufnahmen anzusehen oder herunterzuladen, wenn man vor Ort ist.
Die beworbenen 70 Meter würde ich nicht als feste Reichweite betrachten. Im freien Gelände kann das möglich sein. Bei einer Hauswand, einem Zaun oder dichtem Bewuchs dazwischen war die Verbindung bei mir deutlich eingeschränkt.
Von unterwegs kann ich nicht auf die Kamera zugreifen. Dafür wäre eine Wildkamera mit SIM-Karte und LTE- oder 4G-Verbindung notwendig. Der Vorteil der BlazeVideo A106W ist dafür, dass keine monatlichen Mobilfunkkosten entstehen.
Bedienungsanleitung
Die Anleitung erklärt die wichtigsten Einstellungen, wirkt sprachlich aber nicht überall sauber übersetzt. An einer Stelle wird die Wildkamera sogar als „Rückfahrkamera“ bezeichnet.
Das hat mich bei der Nutzung nicht wirklich behindert. Es passt nur nicht ganz zum ansonsten ordentlichen Eindruck der Kamera.
Unser Gesamteindruck von BlazeVideo
Uns gefällt:
- Gute Tagesaufnahmen
- 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde
- Schnelle Reaktion auf Bewegungen
- Lange Laufzeit mit acht AA-Batterien
- Bedienung direkt an der Kamera
- Keine laufenden Mobilfunkkosten
- Brauchbare Aufnahmen bei Nacht
Verbesserungsmöglichkeiten:
- Batterien sind nicht dabei
- Speicherkarte muss separat gekauft werden
- Verbindung wird durch Wände deutlich schlechter
Unsere Noten
Unser Fazit zur BlazeVideo A106W
Die BlazeVideo A106W hat bei mir insgesamt gut funktioniert. Ich habe sie über längere Zeit in zwei Ländern eingesetzt und dabei bei Tag und Nacht laufen lassen. Die Tagesaufnahmen sind gut, die Nachtsicht ist brauchbar und die Bewegungserkennung reagiert zuverlässig. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass ich die acht Batterien während des Testzeitraums nicht wechseln musste.
Die Kamera hat aber auch klare Grenzen. Batterien und Speicherkarte fehlen im Lieferumfang. Die Smartphone-Verbindung funktioniert nur in der Nähe und die Temperaturanzeige würde ich nicht als besonders genau ansehen. Für die Beobachtung von Tieren im Garten, am Grundstück oder im Wald ist die BlazeVideo A106W trotzdem gut geeignet. Wer von unterwegs auf die Aufnahmen zugreifen möchte, sollte ein Modell mit Mobilfunkverbindung nehmen.
Nimmt die BlazeVideo A106W Videos in 4K auf?
Wie weit reicht die Nachtsicht?
Wie lange halten die Batterien?
Benötigt die Kamera eine SIM-Karte?
Sind Batterien und Speicherkarte enthalten?
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