Test: BlazeVideo A106W – gute Wildkamera

Ich wollte wissen, was draußen passiert. Deshalb habe ich die Wildkamera BlazeVideo A106W über einen längeren Zeitraum 24/7 getestet. Die Kamera war in zwei verschiedenen Ländern im Einsatz und lief dort bei Tag und Nacht. Ich habe mir vor allem die Aufnahmen, die Nachtsicht, die Smartphone-Verbindung und die Batterielaufzeit angesehen.
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Verena

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ÜBER DIE MARKE

Benutzervideo

9.0

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Viel Fahrspaß für vergleichsweise wenig Geld

Die BlazeVideo A106W hat bei mir insgesamt gut funktioniert. Ich habe sie über längere Zeit in zwei Ländern eingesetzt und dabei bei Tag und Nacht laufen lassen. Die Tagesaufnahmen sind gut, die Nachtsicht ist brauchbar und die Bewegungserkennung reagiert zuverlässig. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass ich die acht Batterien während des Testzeitraums nicht wechseln musste.
Die Kamera hat aber auch klare Grenzen. Batterien und Speicherkarte fehlen im Lieferumfang. Die Smartphone-Verbindung funktioniert nur in der Nähe und die Temperaturanzeige würde ich nicht als besonders genau ansehen. Für die Beobachtung von Tieren im Garten, am Grundstück oder im Wald ist die BlazeVideo A106W trotzdem gut geeignet. Wer von unterwegs auf die Aufnahmen zugreifen möchte, sollte ein Modell mit Mobilfunkverbindung nehmen.

Uns gefällt:

Verbesserungsmöglichkeiten:

Das Produkt

Aufnahmen bei Tag

Bei Tageslicht sind die Fotos scharf genug, um Tiere gut zu erkennen. Auch die Videos kann ich für die Beobachtung draußen gut verwenden.
Die 64 Megapixel würde ich dabei nicht überbewerten. Eine hohe Auflösung allein sagt noch nicht, wie gut ein Foto aussieht. Trotzdem bin ich mit den Aufnahmen insgesamt zufrieden.

Die Bewegungserkennung hat bei meinen Tests zuverlässig funktioniert. Wenn ein Tier seitlich durch den Aufnahmebereich läuft, ist der große Erfassungswinkel hilfreich. Gerade bei Wildtieren weiß man schließlich nie, aus welcher Richtung sie kommen.

Aufnahmen bei Nacht

Für die Nachtaufnahmen verwendet die Kamera 36 Infrarot-LEDs mit 940 nm. Das Licht ist für Menschen und Tiere kaum sichtbar. Die Kamera leuchtet also nicht auffällig rot auf.
Die Nachtsicht reicht laut Hersteller bis zu 30 Meter. In meinen Aufnahmen konnte ich auch bei Dunkelheit gut erkennen, was vor der Kamera passiert. Die Bilder sind erwartungsgemäß weniger detailreich als bei Tageslicht, für eine Wildkamera reicht die Qualität aber aus.

Mein Langzeittest

Ich habe die Kamera über längere Zeit in zwei verschiedenen Ländern eingesetzt. Sie lief dabei tagsüber und nachts.
Eigentlich wollte ich warten, bis die acht Batterien leer sind. Dazu kam es während meines Tests nicht. Ich musste sie also auch nach längerer Verwendung noch nicht wechseln.
Wie lange sie danach noch gehalten hätten, kann ich nicht sagen. Für mich war aber trotzdem klar, dass die Batterielaufzeit sehr gut ist. Bei einer Kamera, die irgendwo im Garten oder an einem schwer erreichbaren Platz hängt, ist das ein deutlicher Vorteil.

Verarbeitung und Bedienung

Das Gehäuse wirkt stabil. Laut Hersteller ist die Kamera nach IP66 geschützt und für Temperaturen zwischen -20 und +60 °C vorgesehen. Einstellen kann man sie direkt an der Kamera. Das Display ist mit 2,31 Zoll nicht besonders groß, reicht dafür aber aus. Ich konnte dort die Auflösung, die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung, die Videolänge, Serienbilder und die Betriebszeiten ändern. Ich brauche dafür nicht unbedingt das Smartphone. Das ist praktisch, wenn die Kamera bereits draußen hängt. Was ich schade finde: Die Kamera braucht acht AA-Batterien, aber keine davon ist im Lieferumfang enthalten. Auch eine Speicherkarte muss man extra kaufen. Ich hätte sie gerne ausgepackt und sofort getestet, ohne vorher noch Zubehör besorgen zu müssen.

Temperaturanzeige

Bei der Temperaturanzeige bin ich nicht ganz überzeugt. Die Werte waren bei mir meistens etwas höher, als ich erwartet hätte. Ob das am Standort, an der Sonne oder an der Wärme des Gehäuses lag, kann ich nicht sicher sagen. Als grobe Orientierung kann man die Anzeige verwenden. Wenn man die tatsächliche Außentemperatur möglichst genau wissen möchte, würde ich aber ein separates Thermometer danebenstellen.

Verbindung mit dem Smartphone

Die Verbindung mit dem Smartphone funktioniert nur in der Nähe der Kamera. Zuerst wird Bluetooth verwendet, anschließend verbindet sich das Smartphone direkt mit dem WLAN der Kamera.
Das reicht aus, um Aufnahmen anzusehen oder herunterzuladen, wenn man vor Ort ist.

Die beworbenen 70 Meter würde ich nicht als feste Reichweite betrachten. Im freien Gelände kann das möglich sein. Bei einer Hauswand, einem Zaun oder dichtem Bewuchs dazwischen war die Verbindung bei mir deutlich eingeschränkt.
Von unterwegs kann ich nicht auf die Kamera zugreifen. Dafür wäre eine Wildkamera mit SIM-Karte und LTE- oder 4G-Verbindung notwendig. Der Vorteil der BlazeVideo A106W ist dafür, dass keine monatlichen Mobilfunkkosten entstehen.

Bedienungsanleitung

Die Anleitung erklärt die wichtigsten Einstellungen, wirkt sprachlich aber nicht überall sauber übersetzt. An einer Stelle wird die Wildkamera sogar als „Rückfahrkamera“ bezeichnet.
Das hat mich bei der Nutzung nicht wirklich behindert. Es passt nur nicht ganz zum ansonsten ordentlichen Eindruck der Kamera.

Erfahre hier wie die Wildkamera im Test abgeschnitten hat.

WIR FINDEN

Unser Gesamteindruck von BlazeVideo

Uns gefällt:

Verbesserungsmöglichkeiten:

UNSERE BEWERTUNG

Unsere Noten

90
Preis-Leistungs-Verhältnis
8.7
Bedienung
9.2
Leistung
9
Verarbeitung
8.8
Qualität der Aufnahmen
9.3
Unser Fazit zur BlazeVideo A106W

Die BlazeVideo A106W hat bei mir insgesamt gut funktioniert. Ich habe sie über längere Zeit in zwei Ländern eingesetzt und dabei bei Tag und Nacht laufen lassen. Die Tagesaufnahmen sind gut, die Nachtsicht ist brauchbar und die Bewegungserkennung reagiert zuverlässig. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass ich die acht Batterien während des Testzeitraums nicht wechseln musste.
Die Kamera hat aber auch klare Grenzen. Batterien und Speicherkarte fehlen im Lieferumfang. Die Smartphone-Verbindung funktioniert nur in der Nähe und die Temperaturanzeige würde ich nicht als besonders genau ansehen. Für die Beobachtung von Tieren im Garten, am Grundstück oder im Wald ist die BlazeVideo A106W trotzdem gut geeignet. Wer von unterwegs auf die Aufnahmen zugreifen möchte, sollte ein Modell mit Mobilfunkverbindung nehmen.

9
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Ja. Videos sind mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde möglich.
Der Hersteller gibt bis zu 30 Meter an.
Während meines längeren Tests waren die acht AA-Batterien noch nicht leer. Wie lange sie danach noch gehalten hätten, kann ich nicht sagen.
Nein. Die Verbindung funktioniert lokal über Bluetooth und WLAN.
Nein. Beides muss separat gekauft werden.
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Maximilian
Maximilian ist ein erfahrener Softwareentwickler und Technik-Enthusiast. Sein Hintergrund in der Informatik und seine Leidenschaft für neue Technologien machen ihn zu einem Experten, wenn es darum geht, Technikprodukte zu bewerten und zu vergleichen. Maximilian war schon immer die Ansprechperson für technische Beratung in seinem Freundes- und Familienkreis, was ihn zu einem ausgezeichneten Tester für Elektronik und Computer macht. Neben Elektronik und Computern interessiert sich Maximilian für Laufen, Wandern und Biohacking.
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